JAX 08: Agile Day - Kollaboration in Java-Projekten

von Thomas Bahn,
assono GmbH, Standort Kiel,


Nachdem ich während des Anfangs des zweiten Vortrags (Jutta Eckstein: Wie wird man agil?) noch bei der Nacharbeitung meines ersten Blog-Eintrags und damit den Einstieg leider etwas verpasst habe, nun der dritte Vortrag wieder live. Ich bin auf dem Agile Day auf der JAX 08.

Georg Molter und Torben Knerr, beide Zühlke Engineering GmbH:
Kollaboration in Java-Projekten ? Anspruch und Realität

  • Anforderungen an Kollaborationsplattformen
  • Level 1: Mix von einzelnen Tools
  • Level 2: Integrierte Plattform, hauptsächlich web-basiert
  • Level 3: Integrierte Plattform, Einbettung in IDE + web-basiert
  • What really matters...

Anforderungen an Kollaborationsplattformen

Probleme aller Projekte + durch räumliche Verteilung herbeigeführte Schwierigkeiten

  • Gefahr von Kommunikationsfehlern
  • Gefahr unterschiedlicher Interpretation von Requirements
  • Unzureichende Transparenz von Planung und Projektfortschritt

weitere
Implikationen:

  • Verfügbare Kommunikationsmittel
  • Hohe Latenzen, geringe(re) Netzwerkbandbreite

Erfolgrsvoraussetzungen für verteilte
Projekte

  • Einheitliche Grundlage für Planung, Steuerung, Controlling und Entwicklung (Work items, Requirements)
  • Einheitliche Begriffswelt, Konzepte, Tools und Prozesse an allen Projektstandorten
  • Toolunterstützung für kollaborative Entwicklung

Werkzeugunterstützung für Kollaboration

  • Requirements Management und Change Request Management
  • Test Management
  • Issue Tracking
  • Konfigurations- und Buildmanagement
  • Dokumentenverwaltung
  • Projekt- und Ressourcenplanung, Reporting
  • Kommunikation

Randbedingunen

  • Offline-Fähigkeiten
  • Einsetzbarkeiten in räumlich verteilten Umgebungen (VPN?)

Im Java-Umfeld

  • Quasistandards und mächtige Tools
  • Sprachunterstützung für Kapselung und Separation of Concerns
  • Erfahrung mit Open Source-Projekten (generell kollaborativ entwickelt)

Ebenen von Kollaborationsplattformen

  • Level 1: Mix von einzelnen Tools
  • Level 2: Integrierte Plattform, hauptsächlich web-basiert
  • Level 3: Integrierte Plattform, Einbettung in IDE + web-basiert

Level 1: Mix von einzelnen Tools


Pro

  • häufig frei von Lizenzkosten
  • viele Open Source-Lösungen verfügbar
  • breite Benutzerbasis

Contra

  • Erhöhter Administration- und Konfigurationsaufwand

Beispiele

  • Subversion + Trac + Mylyn + ...
  • CVS + BugZilla + TWiki + ...

Level 2: Integrierte Plattform, hauptsächlich
web-basiert



Pro

  • durchgängige Integration der Konzepte
  • einheitliche Benutzeroberfläche, web-basiert
  • weniger Konfigurations- und Administationsaufwand

Contra

  • Lizenzkosten
  • nur teilweise Integration in IDE über Plugins

Beispiel

  • Polarion ALM Enterprise (+ FastTrack)

Level 3: Integrierte Plattform, Einbettung
in IDE + web-basiert



Pro

  • vollständige und disziplinsübergreifende Integration
  • IDE als zentrales Tool, alternativ Web UI
  • hohe Usability durch Rich Client

Contra

  • signifikante Lizenzkosten
  • steigende Komplexität der IDE

Beispiele

  • IBM Rational Jazz Platform
  • Microsott Team Foundation Server

What really matters...


Enge Abstimmung von Tooling und Prozessen

(Lücken im Tooling können durch Prozesse
kompensiert werden)

Aber: Tools können keine Prozesse ersetzen!


Tooling für Kollaboration

  • erfordert ein Adressieren aller für die Entwicklung relvanter Disziplinen
  • erfordert eine möglichst hohe Durchgängigkeit von Konzepten über die Disziplinen hinweg

Voraussetzung für gemeinsames Verständnis,
durchgängige Planung und durchgängiges Reporting


Parameter für die Auswahl

  • Organisatorische Komplexität des Projekts
  • Zuordnung von Aufgaben/Rollen zu Standorten
  • lokale/gemeinsame Ownership von Subsystemen oder Komponenten

Ziel: sinnvolle Balance zwischen

  • Vereinheitlichung/detaillierter Planung vs. Gestaltungsfreiheit
  • globaler Konsistenzsicherung vs. Performance (Antwortzeiten/Netzwerkbandbreite)
  • Benefit durch die Toolunterstützung vs. Kosten/Betriebsaufand/Verlust von Freiheitsgraden
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