Cluster in Domino Collaboration Express

von Marcus Ley,
assono GmbH, Standort Kiel,


Am 7. Dezember 2010 kündigte IBM die Verfügbarkeit von Clustern für IBM Lotus Domino Collaboration Express an. Ab dem 1. Januar 2011 können Unternehmen, die Collaboration Express nutzen, Cluster mit ihren Domino Servern aufbauen. Diese Möglichkeit unterlag bis dato den Beschränkungen der Collaboration Express Lizenz.

Durch die Nutzung von Clustering können die Server hochverfügbar gemacht und Load-Balancing betrieben werden. Bislang musste man, um Ausfallsicherheit zu gewährleisten, einen Server im Cold-Standby laufen lassen, um diesen dann bei Ausfall des ersten Servers zu aktivieren. Domino Clustering ermöglicht Hochverfügbarkeit mit Load-Balancing. Beide Server können gleichzeitig laufen und unterschiedliche Dienste anbieten. Wenn nun ein Server ausfällt, kann der zweite Server praktisch zeitgleich dessen ausgefallene Dienste übernehmen.


Selbstverständlich kann man auch ein Load-Balancing ohne Ausfallsicherheit betreiben oder zwei Server durch ein Hot-Standby hochverfügbar machen, wobei dann immer nur einer alle Dienste anbieten.

Egal welche Lösung man implementiert - das Freigeben von Clustering ist ein schönes Weihnachtsgeschenk von IBM, das wir im nächsten Jahr auspacken dürfen.

Finden Sie folgend mehr Details zur Lizensierung und Beschränkungen von Domino Collaboration Express.

IBM Lotus Domino Collaboration Express ist ein Lizenzmodell von IBM, um die grundlegenden Funktionen des Domino Servers für klein- bis mittelständische Unternehmen zugänglich zu machen. In technischer Hinsicht unterscheidet sich der Collaboration Express nicht von einem gewöhnlichen Domino Enterprise Server. Jedoch erfolgt die Lizensierung etwas anders und es gibt Restriktionen, die den Funktionsumfang einschränken. Zu diesen Einschränkungen gehören:

Um Collaboration Express nutzen zu können, kauft man eine Lizenz entsprechend der gewünschten Benutzeranzahl. Die Serversoftware darf auf so vielen Maschinen installiert werden wie gewünscht. Jedoch dürfen nur so viele Benutzer über einen Client auf den Server zugreifen, wie Rechte erworben wurden. Es ist möglich, jede Menge bis zu 1000 Lotus Notes Benutzern zu erwerben. Hier gilt allerdings Vorsicht: Selbst wenn die Zahl der Lotus Notes Benutzer unter 1000 liegt, darf die Mitarbeiterzahl insgesamt dennoch nicht 1000 überschreiten. Die Zugriffsmöglichkeiten erstrecken sich über den Lotus Notes Client und iNotes. Ebenso ist die Nutzung von Lotus Traveler erlaubt.



Quellen:
Ed Brill
IBM announces the availability of Lotus Domino clustering for Domino Collaboration Express
Lotus Domino Express offerings

Fachbeitrag IBM Domino

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