IBM Think 2019 - IBM Konferenz in San Francisco, California

von Katharina Adam,
assono GmbH, Standort Kiel,

Innovative Vorträge, Networking, volle Säle und das Vorstellen von aktuellsten Technologien im IT-Bereich ­- 26.000 Geschäftsführer, IT-Leiter und Entwickler aus 180 Ländern und 22 Branchen kamen vom 10.-15. Februar 2019 in San Francisco (California, USA) zusammen, um im Rahmen der IBM Think Conference über neueste IBM Produkte und Strategien zu lernen. Unter den Teilnehmern waren auch einige IBM Business-Partner, so wie zum Beispiel auch die Geschäftsführer von assono, Lydia Bahn und Thomas Bahn. Im Moscone Convention Center, San Franciscos größtem Kongress- und Ausstellungskomplex sowie in nahe liegenden Hotels entstand in diesen fünf Tagen ein außergewöhnliches Event, das ganz im Zeichen der Themen Künstliche Intelligenz, Blockchain und Cloud-Lösungen begeisterte.

In mehr als 2.600 Sessions und Vorträgen aus den verschiedensten Industrien haben die Besucher des Events ganz neue Denkansätze und Wettbewerbsvorteile für Ihre Unternehmen kennengelernt, so wie unter anderem zu den Themen Cloud und KI. Die think ist das größte jährliche Treffen von Führungskräften und Entwicklern, die sich auf dem Event austauschen und im Bereich der Technik oder Anwendungen weiterbilden.

think 2019: Ein vielfältiges Programm mit über 2600 Vorträgen und Sessions

Künstliche Intelligenz ist keine Blackbox mehr

Künstliche Intelligenz ist für die Zukunft wichtig - da sind sich alle Referenten und Besucher ziemlich einig. In der Eröffnungsrede (Video hier) betonte IBM-CEO Ginni Rometty, dass Technologien wie Künstliche Intelligenz längst der Entwicklungsphase entstiegen und bereits bei handfesten Lösungen im Einsatz seien. Und obwohl sich viele Unternehmen dieser Tatsache bewusst sind, herrscht teilweise doch noch eine gewisse Unsicherheit bezüglich der Entscheidung, ob KI nun für das eigene Unternehmen genutzt werden soll oder nicht, denn was genau die KI macht, das ist für die meisten bisher nicht wirklich nachvollziehbar. Ein mangelndes Vertrauen in die denkenden Maschinen hält viele Unternehmen davon ab, den nächsten Schritt in Richtung KI zu gehen. An dieser Stelle setzt IBM jetzt auf Transparenz: Die Entscheidungen, die eine Künstliche Intelligenz trifft, sollen für die Benutzer besser nachvollziehbar werden ("explainable").

IBM Watson OpenScale - Transparenz für Anwendungen mit Künstlicher Intelligenz

Mit Watson OpenScale stellt IBM jetzt eine herstellerübergreifende Plattform vor, die das Arbeiten mit unterschiedlichen KI-Werkzeugen von mehreren Anbietern an einem einzigen Ort ermöglicht.

Für Unternehmen wird so sichtbar, wie die KI konzipiert, gebaut und genutzt wird. Mit dieser Plattform werden Argumente, die bei Unternehmen gegen die Nutzung von KI sprechen könnten, entkräftet: Das Einhalten von Sicherheitskriterien, allgemeine Transparenz, der Übergang hin zum reellen Einsatz der KI sowie die kontinuierliche Überwachung und Verbesserung der KI-Anwendungen stehen bei dieser Plattform für Unternehmen im Vordergrund. Watson OpenScale hilft Unternehmen also KI-Anwendungen nicht nur zu planen, sondern vor allem diese auch Unternehmensweit transparent anwenden zu können.

Intelligente Chatbots weiterhin auf Erfolgskurs

Während im letzten Jahr bei der think 2018 noch viel darüber geredet wurde, was ein Chatbot alles kann und wie es funktionieren könnte, gab es in diesem Jahr auf der think 2019 bereits viele erfolgreiche Anwendungsbeispiele die zeigen, wie ein Chatbot bereits gewinnbringend für ein Unternehmen arbeiten kann.

Ein Chatbot sollte wie ein Kind aufgezogen werden: In einem der Vorträge zum Thema Chatbot von Daren Goeson und Lorna Russell (BMC Software), wurde die Entwicklung eines Chatbots mit dem Wachstum eines Kindes verglichen, was als Metapher tatsächlich einen sinnvollen Vergleich darstellt: So wie im realen Leben ein Kind und die damit verbundene Schwangerschaft geplant wird, so wird auch ein Chatbot geplant. Auch die anschließenden Phasen eines Kindes bis hin zu einem jungen Erwachsenen lassen sich auf einen Chatbot sehr gut übertragen: Als "Kleinkind" wird ein Chatbot erzogen, indem ihm gesagt wird, was richtig und was falsch ist. Als "Schüler" findet bereits mehr Interaktion statt, der Chatbot kann bereits abgefragt werden und wird bei Fehlern berichtigt. Als "Student" weiß der Chatbot aus seiner Lebenserfahrung bereits, was zu tun ist; hier muss nur noch in seltenen Fällen eine Berichtigung in seinem Handeln erfolgen. Ist der Chatbot optimal aufgezogen, so kann er am Ende mit klaren, akkuraten und freundlichen Antworten mit jeder Person kommunizieren, was das Image jedes Unternehmens, das über einen solch gut ausgebildeten Chatbot verfügt, positiv bestärkt.

Der Erfahrungsaustausch zu erfolgreichen Projekten stand bei vielen Sessions im Fokus

Weitere erfolgreiche Anwendungsbeispiele im KI-Bereich

Thema Chatbot - Beispiel Versicherungen: Bei erfolgreichen großen Unternehmen im Bereich der Versicherungen hat die Digitalisierung und das Thema Chatbot als Strategie in den letzten Jahren immer mehr an Bedeutung gewonnen. Heute beschäftigen sich viele Mitarbeiter von diesen Versicherungen täglich und teilweise sogar ausschließlich mit dem Bereich KI. In der Umsetzung profitieren diese Unternehmen von intelligenten und leistungsstarken Chatbots, die mit bis zu 10.000 geführten Dialogen einen sehr großen Gewinn für die Versicherungen darstellen: Kundenanfragen können schnell und unkompliziert beantwortet werden, Verträge kommen schneller zum Abschluss und die Mitarbeiter haben mehr Zeit für komplexe Kundenfragen.

Thema Bilderkennung - Beispiel Windkraftanlagen analysieren: Windkraftanlagen sind ein teures aber auch für die Zukunft sehr wichtiges Thema. Jedes einzelne Windrad kostet ein Vermögen, insbesondere wenn Schäden im Material auftreten. Die Kosten zum Ausbessern bei Schäden können dabei fast schon exponentiell anwachsen, wenn Schäden zu lange nicht gefunden werden. Mit leistungsstarken Kameras und KI lassen daher erste Unternehmen ihre Windräder in kürzeren Abständen auf Risse im Material überprüfen. Hat die KI einen Schaden erkannt, so wird das Unternehmen rechtzeitig informiert, sodass eine Reparatur mit dem kleinstmöglichen Kostenaufwand durchgeführt werden kann.

Thema Textverständnis - Beispiel einer Anwaltskanzlei: Verträge vergleichen ist eine sehr aufwendige Aufgabe, die auch schon mal Stunden oder Tage dauern kann. Mit IBM Watson können dank KI verschiedene Verträge einer Anwaltskanzlei hinsichtlich der textlichen Inhalte innerhalb von Minuten verglichen werden. Das spart Zeit und Geld.

Lydia Bahn, Geschäftsführerin von assono und das Innerste des ersten kommerziellen Quantum-Computers

Weitere Informationen zur think 2019 zusammengefasst:

Für alle, die nicht bei der think 2019 Konferenz vor Ort dabei sein konnten, gibt es im Netz weitere Zusammenfassungen. Wir empfehlen folgende Videos:

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Die think 2019 hat uns noch einmal gezeigt, wie wichtig KI für Unternehmen ist und dass es schon heute möglich ist als Unternehmen einen wahren Nutzen aus passenden KI-Anwendungen ziehen zu können. Als IT-Spezialist beraten wir Sie gerne zu unseren folgenden KI-Lösungen:

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Quellen:

Veranstaltung Fachbeitrag Künstliche Intelligenz Web-Entwicklung IBM

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