Quick-Tipp: Unter CentOS 6 zusätzliche Repositories benutzen

von Thomas Bahn,
assono GmbH, Standort Kiel,

CentOS 6 ist für mich eine rundherum gelungene Distribution. In Zusammenhang mit IBM-Software, wie z. B. IBM Domino, gefällt mir besonders die Kombination aus "fast" offiziell vom Hersteller unterstützter Plattform und kostenloser Benutzung für beliebig viele Server. Gerade wenn man ständig neue VMs erstellt zum Testen, für Demos usw., die man aber auch nach Monaten und Jahren noch nutzen können möchte, müsste man sonst für andere Betriebssystemlizenzen sehr viel Geld ausgeben. Nur "fast" weil es (binär-)kompatibel zum RedHat Enterprise Linux (RHEL) ist, das IBM offiziell als Betriebssystem für IBM Notes, IBM Sametime, IBM Connections usw. unterstützt.

Eine kleine Einschränkung ist aber, dass die Paketbibliotheken (Repositories), die direkt zu CentOS gehören, relativ klein sind zu anderen Linux-Distributionen. Kürzlich hatte ich auf einem Gentoo-Linux ein kleines Hilfsprogramm gesehen (htop), das mir auf Anhieb gefiel. Heute wollte ich auf eine mit NTFS formatierte, externe Festplatte zugreifen. Beides geht nicht mit den Paketen aus den Standard-Repositories. Aber glücklicherweise gibt es da was von Ratio... RepoForge (vormals RPMForge), einem weiteren Repository, das sich leicht einbinden lässt.

Bei zusätzlichen Repositories gibt es ein prinzipielles Problem: Was ist, wenn die Pakete und/oder Versionen enthalten, die mit denen aus den Standard-Repositories konkurrieren? Bei RepoForge sollte das kaum auftreten, aber wenn man sich trotzdem etwas absichern möchte, kann man das mit dem yum-priorities-Plug-in tun. Hier die notwendigen Schritte in aller Kürze für CentOS 6:

Jetzt kann man das RepoForge-Repository
hinzufügen
:

Und zum Test kann man jetzt htop installieren:

Fachbeitrag Tipp Administration Linux

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